Völkerschlachtdenkmal mit Einschusslöchern
|
2008/05/20 09:55
Presseartikel von:
Jürgen Kaiser Die durch schwere Bombenangriffe, im Frühjahr 1945, bereits stark zerstörte Stadt Leipzig wird zum Angriffsziel der amerikanischen Truppen. Das letzte Aufgebot der Wehrmacht besteht aus 1000 Soldaten und acht Volkssturmbataillonen. Darunter sind auch mit Panzerfäusten ausgerüstete 17 jährige Hitler Jungen. Hastig werden Straßenbahnwagen mit Steinen gefüllt und an verschiedenen Brücken positioniert.
Die 2. Infanteriedivision
dringt am 18. April, nach Artilleriebeschuss von Westen nach Leipzig ein, die 69. Infanteriedivision, rückt vom Süden und Osten vor. Es gibt kaum Widerstand, viele Leipziger setzen weiße Fahnen. Am Abend wird einer der Leipziger Hauptverteidigungsstützpunkte, der Leipziger Hauptbahnhof, aufgegeben und Polizeipräsident von Grolman bietet die Übergabe der Stadt an. Dies scheitert, da in Leipzig immer noch an den Kasernen im Norden und in einigen Wohngebieten im Süden gekämpft wird.
Der Leipziger Kampfkommandant Oberst von Poncet ist mit den letzten Wehrmachtssoldaten in das Völkerschlachtsdenkmal geflüchtet, dass dem Artilleriebeschuss der Amerikaner mit seinem Granit trotzt. Erst als eine Granate durch das große Fenster über dem Eingang in die Krypta fliegt und dort explodiert, gibt von Poncet auf und kapituliert. Napoleon Monument genommen! Major Keaton, der Kommandant der Stadt, setzt am 24. April Dr. Hans Vierling als neuen Oberbürgermeister ein, der die Amtsgeschäfte bis zum Abzug der Amerikaner, nach den Vereinbarungen des Jalta-Abkommens, führt. Sie haben die Möglichkeit ein Teil dieses historischen Objektes auf unserer Internet Seite zu kaufen. Kontakt
skype: keine Angabe
|
Dieser Artikel wurde 1443 Mal gelesen.
Kommentare:
noch keine Kommentare abgegeben