Versteinerte Koniferen kaufen
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Zusatzinformationen
Als unersetzliche Zeugen der Entwicklung des Lebens auf der Erde gehören versteinerte Wälder zum kulturellen Erbe der Menschheit.
Historisches
Ein Vulkanausbruch legte die Gegend um Chemnitz, in Sachsen, vor 298 Millionen Jahren in Schutt und Asche. Dabei knickte seine Aschewolke mächtige Bäume wie Strohhalme um und begrub die Vegetation unter einer dicken Ascheschicht. Dieser Naturkatastrophe verdankt die Stadt einen ihrer größten Schätze - den Steinernen Wald. Dieser stammt aus einer Zeit, als in Sachsen noch tropischer Wald wuchs. Durch chemische Prozesse blieben die Pflanzen Zelle für Zelle erhalten und versteinerten. Vor etwa 285 - 225 Mio. Jahren, im Perm, verändert sich das Klima in Europa, es wird wüstenartig trocken, der Vulkanismus verstärkt sich und es bilden sich die ersten Nadelwälder mit Koniferen. Im Jura, vor 195 - 140 Mio. Jahren, erfährt die Pflanzenwelt eine grundlegende Umgestaltung und die Artenzahl der Koniferen nimmt zu. Da der Boden nur lückenhaft von Pflanzen bedeckt ist, müssen sich Pflanzenfressende Saurier von Wasserpflanzen, Koniferen, Schachtelhalmen, Farnen und unterschiedlich giftigen Palmfarnen ernähren. Später bedecken ganze Wälder aus Koniferen, Nadelgehölzen, Baumfarnen und weitere, bislang unvollständig bekannte Pflanzen, Europa. Umwälzende geologische und biologische Veränderungen prägen die Erde in dieser Zeit wie nie zuvor. Intensiver Vulkanismus zerstört vorhandene Lebensräume und gestaltet das Antlitz der Erde neu. Er fördert aber auch neue Entwicklungen und überliefert einzigartige Momentaufnahmen der Evolution. Die ersten verkieselten Hölzer wurden vor etwa 300 Jahren gefunden. In mehreren Braunkohlevorkommen werden immer wieder uralte Überreste früherer Wälder und fossile Hölzer, wie versteinerte Koniferen, gefunden. Es bedurfte bestimmter "Konservierungsmittel", damit die Hölzer die geologischen Zeiten überdauerten. Das versteinerte Holz entstand in der Tertiär Zeit unter Einbeziehung mikroskopischer Zellstrukturen. Durch die vulkanische Tätigkeit wurde das Wasser mit Mineralien angereichert. Das Eindringen von Kieselsäure konservierte die Zellstruktur bis in mikroskopische Details und sorgte für die Versteinerung der Pflanzen. Die Vulkanasche überdeckte die Vegetation mit Tuff und versiegelte sie luftdicht. |