Die böhmische Burg beherbergte in ihrer Schatzkammer die gewaltige Reliquiensammlung von Karls IV. und die Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches.
 
 
   
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Steine Burg Karlštejn kaufen

Details: Details: Material: Felsstein
Funktion: Burgfundament
Ort Satellitenbild: Karlštejn
Sammler: Egbert Schindler
Datum: 08. Juli 2008
Größe: 10-14 cm
Gewicht: 150-300 g
Artikelnummer: Q-512HX
Lieferbarkeit:               , begrenzt

€ 29.99
$ 46.48

   

Zusatzinformationen

Die Burg Karlštejn (Karlstein) ist Symbol des tschechischen Staates und gehört zu den bedeutendsten Bauwerken, welche mit dem Namen Kaiser Karls IV. verbunden sind. Die imposante gotische Burg bewahrt in ihrer Schönheit die Meisterleistung seiner Baumeister. Besonders wertvoll ist die Goldene Kapelle mit Wanddekoration vom gotischen Meister Theodorik.


Historisches

Die böhmische Burg Karlštejn wurde 1348 vom römischen Kaiser Karl IV. inmitten einer malerischen hügeligen Landschaft am Ufer des Flusses Berounka gegründet.
Sie wurde als Schatzkammer der Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches und der gewaltigen Reliquiensammlung Karls IV. angelegt. Die Errichtung des mächtigen Mauerwerkes mit einem Umfang von sieben Metern dauerte allein zehn Jahre. Dieses sollte Schutz vor Feinden bieten und Eroberungen standhalten. Karl IV. verweilte schon ab 1355 in der Burg und überwachte persönlich die Bau-Ausführung. Im Schatzhaus der Burg lies er Wände und Decke mit Gold und Halbedelsteinen verzieren und Glaslinsen einarbeiten, um die Illusion eines Sternehimmels zu schaffen.

Karl stellte seinen Thronsessel im Audienzsaal direkt vor ein Fenster, damit sein Gesicht Gästen oder Gesandten gegenüber im Schatten verborgen blieb. Betraten diese den Saal, schien ihnen die Sonne direkt in das Gesicht. Karl IV. konnte dadurch jede Gefühlsregung sofort erkennen, hingegen blieben seine Emotionen den Besuchern verborgen.

Um die Bedeutung seiner Burg zu verdeutlichen, lies der Kaiser einzelne Gebäude auf verschiedenen Höhen errichten. Im Jahre 1365 wurde die Burg vollendet und die Kreuzkapelle im Großen Turm eingeweiht. Karl IV. nutzte beim Aufbau seine kunstfertigen Kenntnisse von Aufenthalten in West- und Südeuropa. Seine pompöse Herrscherresidenz wurde so ein außergewöhnliches Werk der Hochgotik, ein sakrales geistiges Zentrum und eine uneinnehmbaren Festung. Die erste Bewährung bestand die Burg bereits 1422, als die Prager Fraktion der Hussiten sie erfolglos belagerte.

Auf Anordnung des Kaisers Rudolf II. wurden die Außenmauern zum Ende des 16. Jahrhunderts nochmals befestigt und erneuert.
Die Krönungsschätze wurden 1619 mit dem Archiv nach Prag gebracht und die Burg 1620 kampflos von der Besatzung an Ferdinand II. übergeben. 1648 wurde die Burg von Schweden erobert und verfiel dann langsam.

Erst Kaiser Franz II. und sein Sohn Ferdinand renovierten und bauten Mitte des 19. Jh. die ehemalige Herrscherresidenz um.

         
         
 
 
     
Sprache:
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